Wichteldienst bekommt 500 Euro

Der Rolladengurt ist gerissen, die Schublade klemmt, das Regal fällt auseinander – für viele Senioren unlösbare Aufgaben. Die fünf aktiven Ehrenamtlichen des Seniorenhilfsdiensts „Wichtel“ übernehmen solch kleinere Reparaturen – und nehmen bis auf eine Unkostenpauschale nichts dafür. Das Stadtwerk Rheda-Wiedenbrück möchte dieses Engagement mit einer Spende über 500 Euro würdigen und fördern.

Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Theo Mettenborg, die Ehrenamtlichen des Wichteldiensts Hans-Walter Stekelenburg, Franz Baumbach, Georg Fischer, Wolfgang Bauszus und Willi Vorbohle sowie Stadtwerk-Geschäftsführer Stefan Werner, Seniorenbeiratsvorsitzender Karl-Heinz Poppek und Stadtwerk-Geschäftsführer Torsten Fischer.

„Die Wichtel nutzen auch in ihrem Ruhestand ihre handwerklichen Fähigkeiten und helfen schnell und unkompliziert“, erklärt Geschäftsführer Torsten Fischer die Gründe für die Spende, die aus der Brötchen-Aktion zustande kam. Die Helfer des Wichteldiensts freuen sich sehr über die 500 Euro, die für neues Werkzeug genutzt werden. „Wir machen unsere Arbeit gerne“, erklärt Hans-Walter Stekelenburg, der „Einsatzleiter“ der Wichtel. „Die Dankbarkeit der Menschen ist unser größter Lohn.“

Wer den Wichteldienst nutzen möchte, kann sein Anliegen im Haus der Caritas an der Bergstraße telefonisch unter 05242 40820 schildern. Von dort werden die Anmeldungen an Hans-Walter Stekelenburg weitergegeben, der wiederum entscheidet, wer welchen Auftrag ausführt. „Dabei spielen natürlich das Gewerk, aber auch die räumliche Nähe eine Rolle“, erklärt er und fügt augenzwinkernd hinzu: „Manche von uns haben auch schon ihre Stammkunden.“ Vor jedem Besuch melden sich die Wichtel-Werker telefonisch an. Die Kostenpauschale von 10 Euro wird aus Versicherungsschutzgründen erhoben.

Wichtig ist den Ehrenamtlichen des Wichteldiensts, dass sie keine Konkurrenz zum Handwerker sind. Sie kümmern sich lediglich um die Kleinigkeiten, die sich für Handwerksunternehmen wirtschaftlich nicht lohnen.